Gut besucht war das Monatstreffen des oberpfälzisch/oberfränkischen Erfindervereins OPEG in Grafenwöhr.
Im Hotel-Restaurant Böhm war eigens das Nebenzimmer reserviert. Nach einer kurzen Begrüßung konnte Hubert Schmidt das Wort an den zweiten Vorsitzenden Dietmar Sommer übergeben. Der gebürtige Steiermarker wußte einiges zum Thema Patentschutz zu erzählen. Am Beispiel eines seiner Patente erklärte er eine Lizenzierung. Außer der Möglichkeit über Stückzahlen von verkauften, bzw. zunächst hergestellten Produkten kann man nämlich auch Jahreszahlungen vereinbaren die nicht an verkaufte Einheiten gebunden sind. Zwar erscheint es als sehr lukrativ an großen Stückzahlen zu partizipieren aber nichts schützt einen davor, daß ein Patent oder ein Gebrauchsmuster gekauft oder lizenziert wird welches nur an Stückzahlen gebunden ist. Denn eine solche Vereinbarung klingt oft zu allererst sehr toll, wenn der Lizenzgeber aber dann feststellen muß, daß seine Erfindung nicht produziert oder vermarktet wird, ja dann muß er sehr schnell erkennen, daß er nichts oder kaum etwas daran verdient. Die Idee wandert nämlich tatsächlich sehr häufig in irgendeiner Schublade und wird nicht vermarktet.

Vorstandschaft wurde einstimmig beschlossen.
Für die Vorstandschaft wurde die alte bewährte Mannschaft erneut vorgeschlagen und alle ohne Ausnahme wurden wiederum einstimmig per Akklamation bestätigt, die da sind: 1. Vorsitzender Hubert Schmidt aus Eschenbach, Kartonagenspezialist und Paletten-Revoluzzer Dietmar Sommer aus Eschenbach, Kassier und Schatzmeister Michael Plannerer, als Schriftführer und PC Spezialist Peter Murr aus Oberbibrach und Erfinder Dieter Roßner aus Goldkronach, als Medien und Internetbeauftragter ebenfalls Peter Murr und als Beisitzer Innenarchitekt Michael Zwerenz aus Pressath, sowie Diplom Ingenieur Markus Eißner aus Eschenbach.
Nach dem offiziellen Teil gab es noch jede Menge an interessanten Ideen die noch lange diskutiert wurden. Für das kommende Jahr wurde der Besuch von Museen angeregt, die sich mit Erfindungen beschäftigen. Als Favoriten galten das Deutsche Museum in München und das Museum für Industriekultur in Nürnberg.