OPEG e. V. mit eigenem Stand auf der internationalen Erfindermesse.
Hans-Joachim Horn aus Nürnberg und Johann Spörrer aus Pullenreuth vertraten den Eschenbacher Erfinderverein erfolgreich.
Johann Spörrer musste bereits am Dienstag den 3. November nach Nürnberg reisen, weil er bereits im Vorfeld mit seiner Erfindung auserwählt wurde an der Pressekonferenz teilzunehmen.

Gleich am Tag darauf musste der Messestand in Halle 9 aufgebaut werden. Hans-Joachim Horn hatte vier seiner neuen Ideen am Stand aufzubauen: Besonders pfiffige Steckdosenleisten zum anreihen, die nahezu endlos ergänzt werden können, eine PC Docking-Station sowie Systemeinschübe für halbe Höhe im 19 Zoll Format und ein Lagerboxensystem, welches ebenfalls in handelsübliche 19 Zoll Montageschränke für Industrie, Handwerk und Privat-Installationen passen füllten die eine Hälfte des Ausstellungsstandes von Hans-Joachim Horn.
Auf der anderen Hälfte präsentierte Johann Spörrer einen ausgeklügelten Baukasten System-Schrank für Dachschrägen und den Schrankbutler, der für Behinderte genauso vorteilhaft eingesetzt werden kann wie für Senioren, und Kleinwüchsige und Kinder. Während der Messe wurde Johann Spörrer von seinem Partner Manfred Philipp unterstützt. Donnerstag und Freitag waren wie in den Vorjahren den Fachbesuchern vorbehalten, die sich über die Vielzahl der neuen Ideen auf der Erfindermesse informierten. Auch am Stand des Erfindervereins OPEG hielten viele an und ließen sich Funktion und Vorzüge der Ausstellungsstücke erklären und vorführen. Über zwei Jahre lang, in unzähligen Stunden, tüftelte Johann Spörrer an seinem Schrankbutler.
Am Samstag Abend waren alle Messeteilnehmer zur großen Preisverleihung eingeladen. Hans-Joachim Horn bekam gleich drei Medaillen in Silber und Bronze überreicht. Johann Spörrer fieberte und freute sich mit seinem Standkollegen über dessen großen Erfolg. Dann bekam er selbst eine Auszeichnung in Gold.
Auch Schreinermeister Philipp freute sich sehr über die hohe Auszeichnung. Auch wenn die Idee von Johann Spörrer kam, hatte er als Holzfachmann an der Herstellung des ersten marktfähigen „Schrank-Butlers“ doch großen Anteil. Beide legen höchsten Wert auf Qualität und Sicherheit. Nach einem Telefonat wusste Manfred Philipp zu berichten, dass am Sonntag, also während des letzten Messetages ein Schrank zu Hause in seiner Riglasreuther Schreinerwerkstatt gerade seinen 10 000endsten Be- und Entladezyklus ohne Probleme gemeistert hat. Ein extra dafür entwickeltes Computerprogramm veranlasst den Schranklift unentwegt zum auf- und abfahren und schwenkt das Schrankteil dazu aus und wieder ein. Johann Spörrer hat mit Schreinermeister Philipp bereits einen zuverlässigen Fachmann als Produzenten gefunden und hofft nun auf Kooperation mit Handelspartnern. Gerade für Sanitätshäuser wäre seine Innovation eine logische Ergänzung und Johann Spörrer freut sich sein Produkt in den Schaufenstern der Region und auf Ausstellungen präsentieren zu dürfen.
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Hans-Joachim Horn Johann Spörrer

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