Der Erfinderverein bekam ein neues Mitglied:
Susanne Schick aus Vohenstrauß, die Gattin von Hans Schick ist unserem Verein beigetreten. Wir kennen sie ja schon als treue Begleiterin ihres Mannes.

Norbert Küdde zeigte einen Artikel der Zeitschrift ,Der Spiegel’, aus dem hervorging, dass ein wiefer Erfinder eine Tarnfarbe entwickelt hatte, welche Fahrzeuge auch für funktechnische Radarwellen unsichtbar machen kann. Leider nahm man ihn scheinbar nicht ernst und nun bleibt es abzuwarten, wo im Ausland seine Erfindung genutzt wird.

Deutschland, das Land der Dichter und Denker, wird immer mehr zum Bürokratenstaat und verliert einen Pfiffikus nach dem anderen.

Dieter Rossner berichtete von seiner Zubehör-Erfindung für Motorsägen. Die beiden marktführenden deutschen Hersteller haben beide auf seine Briefe
geantwortet und ihm mitgeteilt, dass es eine ähnliche Erfindung bereits gibt. Immerhin haben sich beide Firmen bei ihm mit einem Präsent für seine
Bemühungen bedankt, was in der heutigen Zeit keineswegs mehr selbstverständlich ist, oft bekommt der kleine Erfinder nicht einmal eine Antwort auf seine Schreiben.

Kay Kublenz hatte eine elektronisch gesteuerte Magnet-Schwebe-Einheit dabei und zeigte wie man damit die verschiedensten Dinge zum Schweben
bekommt. Selbst der Wirt zeigte sich beeindruckt, als sein großes Fleischmesser plötzlich und wie drohend waagerecht in der Luft schwebte.

Hubert Schmidt sprach die diesjährige Erfindermesse an. Bislang werden sich beteiligen:

Otfried Schweikert aus Kirchenthumbach, Johann Spörrer aus Pullenreuth, Matthias Bräunig aus Bayreuth, bei Hans Schick ist eine Beteiligung ebenso
vorgesehen, falls seine neuen Ideen bis dahin fertig sind, wie bei Norbert Küdde und Hubert Schmidt. Noch zwei weitere Mitglieder haben eine
Beteiligung angekündigt, falls ihre momentan in Arbeit befindlichen Innovationen rechtzeitig fertig sind und sie ein Schutzverfahren abgeschlossen
haben.

Für das diesjährige Bürgerfest wurde ein Informationsstand vorgeschlagen bei dem Fördermitglieder angeworben werden sollen. Als Aushängeschild dazu wäre es schön, wenn eine historische Erfindung zur Verfügung stehen würde. Auch ein Sonnenschirm mit Aufnähern des Vereins oder mit gesticktem Logo wäre als Aushängeschild schön.

Norbert Küdde bemängelte die schwache Beteiligung am Treffen und würde sich wünschen, dass ein Straf-Obulus eingeführt wird. Bei größerer Beteiligung sind Diskussionen interessanter und Probleme leichter zu bewältigen.

Für den 8. Juni lädt Norbert Küdde die Mitglieder zur Monatsversammlung nach Bayreuth zu sich nach Hause ein. Er bittet aber darum im Vorfeld rechtzeitig (möglichst sofort) informiert zu werden, wer alles kommt, damit er weiß wie viel Grillgut er einkaufen muß und wie viel Gebäck und Kuchen er vorbereiten soll. Wer einen Kuchen backen und mitbringen mag, soll sich bitte bei Norbert Küdde melden.

Eine genaue Wegbeschreibung wird in den nächsten Tagen nachgereicht.

Geplant sind Experimente mit Magnetismus und außerdem wird Peter Murr zeigen, wie man auf dem Internet-Blog der OPEG Artikel einstellen kann oder Kommentare zu bestehenden Artikeln abgibt.

Angesprochen wurde wieder die Geheimhaltungs-Verpflichtungs-Erklärung. Ein Einwanderer würde gerne Mitglied werden, fürchtet sich aber davor seine Entwicklungen preis zu geben, solange keine Geheimhaltungs-Verpflichtungs-Erklärung von jedem einzelnen Gesprächspartner vorliegt.

Es wird deshalb eine Geheimhaltungs-Verpflichtungs-Erklärung vorbereitet und jedem Mitglied zugesandt. Die Teilnahme ist freiwillig. Alle Teilnehmenden bilden dann das Geheimhaltungs-Gremium. Wer die Erklärung anerkennt und unterschrieben bei der Vorstandschaft abgibt, kann dann an Gesprächen teilnehmen, verpflichtet sich jedoch zu Stillschweigen außerhalb dieses Gremiums. Nur wenn vor Gesprächen die Geheimhaltungsverpflichtung gefordert und ins Protokoll geschrieben wird, hat diese strenge Gültigkeit. Desweiteren versteht es sich wie bisher von selbst, dass Mitglieder auch ohne Geheimhaltungsverpflichtung alle Informationen fair und vertraulich behandeln, wenn ein Vereinskollege darum bittet.

Im Verlaufe des Abends wurde beschlossen, dass für Schulungszwecke ein Beamer angeschafft wird.

Peter Murr erklärte die Notwendigkeit mit Internet und E-Mails richtig und sicher umzugehen. Er gab dazu wertvolle Tips, wie man unerwünschte Werbung und Spam bekämpft.