Monatstreffen am 9. März im Nebenzimmer des Hotels Böhm Grafenwöhr
Ab 18 Uhr trafen sich die Tüftler des Erfindervereins OPEG im Hotel Böhm.
Zunächst wurde über Lizenzverträge diskutiert. Einige Mitglieder brachten dazu Lizenzverträge mit, die sie teils abgeschlossen, teils vorgelegt und/oder extra anfertigen ließen.
Man konnte sogleich erkennen, dass von eventuellen Partnern bzw. Lizenznehmern angebotene Verträge eher locker ausgefertigt waren. Ausführungen für den Lizenzgeber, die von Patentanwälten ausgefertigt waren hatten wesentlich mehr Punkte und erschienen auch deutlich sicherer.
Norbert Küdde hatte mehrere Modellzeichnungen für Magnetexperimente dabei. Es entwickelte sich eine längere Diskussion. Inzwischen bildeten sich gleich drei Gruppen, die an verschiedenen Modellen arbeiten, sich aber immer wieder gegenseitig austauschen möchten.
Hubert Schmidt konnte Kay Kublenz von einer neuen Idee begeistern. Von einem Naturforscher wurde er erst tags zuvor auf ein Problem aufmerksam gemacht. Der agile Mann aus dem Landkreis Tirschenreuth möchte im Vorfeld noch nicht namentlich genannt werden.
Sollten seine über Jahre gesammelten Erkenntnisse und die daraus resultierenden Ergebnisse recht behalten, könnte gemeinsam mit den Tüftlern der OPEG eine bahnbrechende Erfindung entstehen. Erste Experimente sollen noch in den nächsten 14 Tagen stattfinden. Ein oder gar mehrere Ergebnisse werden dann schon beim Treffen im April vorgelegt.
Helmut Baumer aus Amberg berichtete von einigen Projekten. Eine kleine Entwicklung hatte er wie immer mit dabei. Es handelt sich um den zusammenklappbaren Schuhlöffel. Zunächst hatte er einen solchen nur für sich persönlich gebastelt. Viele die den praktischen Helfer zum Schuhe anziehen sahen, sprachen ihn darauf an und ermunterten ihn schließlich die Idee zur Marktreife zu verbessern.
Speziell ältere Menschen aber auch kranke und behinderte Leute brauchen einen langen Schuhlöffel und selbst für gesunde und fitte Menschen ist ein langer Schuhlöffel komfortabel. Diese passen jedoch nicht in Hand- oder Jackentaschen. Schon jetzt hat er einige Nachfragen von Werbemittelfirmen und Haushaltswarenanbietern.
Spontan konnte er Frau Krügelstein dazu überreden den Schuhlöffel einmal auszuprobieren.
Hubert Schmidt konnte noch mit einer weiteren erfreulichen Meldung aufwarten. Für 2008 sind dem Erfinderverein Zuwendungen in Höhe von insgesamt 1500 Euro zugesagt worden. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat sogar in Aussicht gestellt, dass diese Förderung für den Erfinderverein OPEG noch auf zwei weitere Jahre ausgedehnt wird.
Die Gelder sind zweckgebunden. Ein Drittel der 1500 Euro darf für Schulungen, Informationsbeschaffung, räumliche Ausstattung, Büromaterial und Messeauftritte verwendet werden. Der Rest wird bei Nachweis für die Erfindermesse IENA in Nürnberg, für Inhouse- Schulungen, externe Referenten und Veranstaltungskosten gewährt.
Das Projekt INSTI Erfinderclubs des Instituts der deutschen Wirtschaft bietet ab sofort allen angeschlossenen Vereinen sowie deren Mitgliedern kostenlos an, ihre Ideen und Erfindungen in einem neuen Online Shop zu platzieren.
Unter www.erfinderclubs.de werden sie für alle Interessenten feilgeboten. Die Mitglieder des Erfindervereins OPEG können ihre Ideen noch auf zwei weiteren Plattformen im Internet anbieten und unter www.patentkaufhaus.de sowie bei www.realisr.com ausstellen.
Die eigenen Internetseiten bleiben nach wie vor unter www.opeg.de bestehen. Der von Peter Murr eingerichtete so genannte Internet Blog ist über die Adresse: http://opeg.wordpress.com erreichbar. Hier sollen sich in Zukunft auch die Mitglieder äußern und untereinander austauschen können. Dazu wird beim Treffen im Mai eine kurze Schulung durch Peter Murr stattfinden.
Von Dieter Roßner aus Himmelkron wurde angeregt einen Beamer für den Verein anzuschaffen, damit künftig immer ein eigenes Gerät zur Verfügung steht. Damit nicht gleich der ganze Fördertopf geleert werden muß soll hierfür ein Sponsor gesucht werden.
Der geplante Ideen- Wettbewerb wurde ein weiteres Mal hinausgeschoben, weil noch nicht alle rechtlichen Eventualitäten geklärt werden konnten. Es wurde vereinbart, beim Vereinsmitglied Patentanwalt Dr.-Ing. Christian Lang um guten Rat nachzufragen.

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