Die Querdenker des Eschenbacher Erfindervereins OPEG trafen sich am Sonntag den 10.02.2008 beim Scherm Karl in Eschenbach.
Familie Heimhuber verzichtete für die innovativen Tüftler bereitwillig auf ihren Ruhetag.
Gleich um 18 Uhr versammelten sich die Leute aus Oberfranken und der näheren Oberpfalz um ihre neuen Ideen zu diskutieren.
Vorsitzender Hubert Schmidt eröffnete die Veranstaltung und verteilte die Teilnahmebestätigungen der letztjährigen Erfindermesse. Vorgestellt wurde die neu angebotene Versicherung für Patent- und Markenrechtsschutz für den deutschen Erfindermarkt. Die Preise für einen derartigen Schutz von patentrechtlichen Absicherungen in Höhe von 2200 bis 3900 Euro wurden mehrheitlich als zu hoch eingeschätzt.
Als Neuheit wurde ein rein elektrisch angetriebenes Serienautomobil aus Österreich vorgestellt.
Gleich darauf fand ein Test der Zeitung Elektor über Energie Messgeräte großen Anklang, mit Hilfe dessen der tatsächliche Verbrauch von elektrischen Geräten aufgedeckt werden kann. Interessant war dabei, dass sehr viele Geräte auch dann noch Strom verbrauchen, wenn sie doch eigentlich ausgeschaltet sind und keinerlei Nutzen bringen. Dies geschieht bei vielen Geräten auch dann noch, wenn ein vermeintlicher Netzschalter die Geräte zwar abschaltet, jedoch nicht wirklich vom Netz trennt und diese somit immer noch einen elektrischen Verbraucher darstellen.
Vorgestellt wurde die Bauanleitung einer Elektronik Fachzeitschrift für ein Gerät, welches in der Lage ist, solche Geräte auszuschalten und nur einen Bruchteil von Standby-Kosten verursacht, obwohl jedes dieser Geräte trotzdem fernbedienbar bleibt.
Eine Münchener Firma bietet den Erfindervereinsmitgliedern der OPEG auf mindestens ein Jahr an, ihre Gebrauchsmuster, Patente und Ideen auf einer Plattform im Internet unter www.realisr.de kostenlos auszustellen. Hierfür entwickelte sich im Verlaufe des Abends großes Interesse. Bereits in den folgenden Tagen sollen dort viele oberfränkische und oberpfälzische Innovationen ausgestellt werden.
Johann Spörrer aus Pullenreuth zeigte eine seiner neuen Ideen, die zwar in ähnlicher Weise schon existierten, jedoch durch seine Ideen entscheidende Verbesserungen bekamen. Eigens dazu konsultierte er bereits einen Patentanwalt, der ihm große Hoffnungen auf den Schutz seiner Verbesserungen prognostizierte.
Norbert Küdde stellte seine Erfahrungen mit magnetischen Experimenten vor. Kay Kublenz aus Kemnath konnte mit seinem großen Erfahrungspotential über viele interessante physikalische Grundsätze dazu beitragen. Die Videoaufzeichnungen von Norbert Küdde lösten große Diskussionen unter den Elektronik und Physik- Spezialisten des Vereins aus.
Thomas Riedl, Sprecher und Mitbegründer des energietechnischen Arbeitskreises der Eschenbacher Freien Wähler zeigte als Besucher großes Interesse an den neuen Gedanken der Tüftler und warb um Zusammenarbeit und Mithilfe beim geplanten energietechnischen Forum in Eschenbach.
Einige Gäste beteiligten sich an den weit reichenden Zukunftsideen und steuerten ihrerseits viele neue Gedanken und Ideen zu Anwendungsgebieten bei. Im Laufe des Abends signalisierten einige Besucher ihr Interesse an der Erfindergemeinschaft und spontan fragte Frau Schick aus Vohenstrauß nach einem Mitgliedsantrag. Weitere Interessierte verlangten hierauf ebenfalls nach Mitgliedsanträgen.
Dritter Vorsitzender Norbert Küdde aus Bayreuth zeigte sich sichtlich erfreut über das Interesse an neuen Mitgliedschaften. Er betonte, daß alle Mitglieder der Führungsmannschaft den Jahresbeitrag von 50 DM bzw. inzwischen 25 Euros seit der Vereinsgründung noch nicht angehoben hätten um jedermann den Beitritt zum Verein zu ermöglichen.
“Jeder der uns unterstützen mag, soll es sich leisten können dabei zu sein, denn er investiert in eine gemeinsame innovative Zukunft”, so sein Tenor.
Gegen Ende des Abends wurde kurz die Notwendigkeit einer Mitgliedschaft im Eschenbacher Stadtverband angesprochen. Dies soll bei der nächsten Vorstandssitzung weiter diskutiert werden. Termine und Berichte über die jeweiligen Sitzungen der oberfränkischen und Oberpfälzer Querdenker werden auf deren Internetseiten unter www.opeg.de veröffenlicht.
Interessenten, Freunde und Gönner die den Verein unterstützen wollen wenden sich bitte an
Hubert F. Schmidt, Tel. 09645/91340, Dietmar Sommer, Tel. 09645/6211 oder an Norbert Küdde 0921/44128.
Auch passive Mitglieder sind immer gerne erwünscht. Ideen, Wünsche und Anträge sowie Anfragen sollen bitte an die Mailadresse: hubert-f.schmidt @ t-online.de gesandt werden.

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