Bericht über Junitreffen der OPEG

Am Sonntag den 14. Juni trafen sich die Erfinder der OPEG in der Pressather Kahrmühle bei Familie Eichermüller.
Erfinder Max Bayer aus Kemnath besuchte das Treffen um eine seiner patentierten Erfindungen vorzustellen.
Seine Innovation ist ein Gerät zur Unkrautbeseitigung. Ohne Chemie kann man damit mühelos Gräser und andere so genannten Unkräuter rund um die Nutzpflanzen entfernen, ohne dabei die zu hegenden Gewächse zu beschädigen.
Max Bayer hatte dazu eine Menge an Geräten dabei, die es im Handel zu kaufen gibt. Keines der davon gezeigten Geräte konnte auch nur annähernd an seine Entwicklung heranreichen. Er zeigte die Wirkungsweise in Zierbeeten sowie auch im Nutzgarten. Auch mehrere Mitglieder des Erfindervereins konnten sich durch ausprobieren davon überzeugen lassen. Sein Gerät könnte die private wie gewerbliche Gartenarbeit revolutionieren. Seine Innovation ist inzwischen patentiert. Für Hersteller wäre es ein leichtes, dieses Gerät zu bauen und der Handel würde mit Sicherheit jede Menge Abnehmer dafür finden. Man könnte sich das Gerät als Zusatz für handelsübliche Akkuschrauber genauso vorstellen wie als eigenständiges motorisiertes Gerät. Max Bayer hatte mehrere verschiedene Ausführungen, mit Akkubetrieb und auch mit Verbrennungsmotor, funktionsfähig dabei. Es ist verblüffend einfach und leicht in der Handhabung. Jeder Gartenfreund weiß wie schweißtreibend es ist ungewollten Wuchs zwischen Salaten und Gemüse klein zu halten. Vollkommen ohne Chemie ist dies mit Hilfe der Erfindung von Max Bayer möglich.
Für Gartenbaubetriebe wäre es eine entscheidende Arbeitserleichterung. Das Gerät ist fertig entwickelt und nach den Angaben seines Schöpfers nicht mehr zu toppen. Jeder Zeit kann er die Wirkungsweise demonstrieren. Max Bayer ist nun auf der Suche nach Lizenznehmern oder interessierten Firmen die das Gerät bauen und vermarkten.
Norbert Küdde hatte verschiedene Zeitungsberichte mit interessanten Neuheiten mitgebracht und warb für eine gemeinsame Fahrt des Erfindervereins zu einem Solarpark, der mit preiswerten Dünnschicht- Solarzellen aufgebaut ist. Johann Spörrer berichtete von seinem Besuch auf einer Messe für Kleinwüchsige und Behinderte, wo sein Schrankbutler ausgestellt wurde und viel Lob bekam.
Nach kurzer Stärkung durch kulinarische Köstlichkeiten aus der Küche von Familie Eichermüller zeigte Gastwirt Jossi Eichermüller den Erfindern sein kleines Wasserkraftwerk. Auf kleinem Raum befindet sich die eigentliche Turbine, die mit 60 Umdrehungen pro Minute läuft. Von ihr wird über einen breiten Antriebsriemen auf den eigentlichen asynchron Generator übersetzt, der dann mit etwa 750 Umdrehungen läuft. Der Generator bringt bei Volllast 23 KW pro Stunde, wobei Volllast eher selten der Fall ist. Bei Niedrigwasser im Sommer kommt es auch öfters vor, dass die Anlage keinen Strom liefern kann. Die Tüftler wollten wissen wie lange so ein Riemen läuft, bzw. wie oft man ihn wechseln muß. Bei guter Pflege hält der Riemen laut Antwort von Jossi Eichermüller an die 50 Jahre. Dafür ist er aber in der Anschaffung sehr hoch im Preis.
Leider ist die Bezahlung für kleine Wasserkraftwerke sehr niedrig. Für eine gelieferte Kilowattstunde erhält der Betreiber nur an die 7,6 Cent, im Vergleich zu Photovoltaikanlage mit ca. 45 Cent pro gelieferte Kilowattstunde ist dies sehr wenig.
Zur kommenden Erfindermesse in Nürnberg wurde die OPEG bereits angemeldet. Einige Mitglieder wollten dort ihre neuen Innovationen zeigen. Dazu wird in den nächsten Wochen und Monaten wieder ein Team gebildet. Jetzt wartet die Vorstandschaft auf die Anmeldungen der Vereinsmitglieder.
Kay Kublenz berichtete noch von seinem Vortrag auf dem Magnet- Kongress und Workshop in der Schweiz.
In den kommenden Tagen wird auf den Seiten der Erfinder unter www.opeg.de im Internet ein link veröffentlicht, unter dem man einen Teil der Ausführungen von Kay Kublenz als Video ansehen kann.
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Max Bayer sucht Interessenten und Partner die sein patentiertes Gerät auf den Markt bringen. Infos bei Hubert Schmidt via mail: hubert-f.schmidt@t-online.de

Das Juni Treffen der OPEG findet am 14.06.2009 in Pressath Kahrmühle 1, statt. Beginn 17 Uhr.
Auf Wunsch zeigt uns der Besitzer Jossi Eichermüller seine Wasserturbine mit der er Strom erzeugt und erzählt seine jahrzehntelangen Erfahrungen damit.
Da wir mit unserem Vereinskollegen Hans Schick einen Spezialisten für Turbinen im Verein haben könnte es ein interessantes Thema für uns sein.

Max Bayer, ein neuer Interessent am Verein aus Kemnath wird uns evtl. seinen bereits patentierten motorischen Unkrautjäter vorführen.

Hans Spörrer war mit seinem ausgetüftelten Schrank beim Treffen der Kleinwüchsigen in Hohenroda (Hessen). Die Leute waren dort begeistert von seiner Idee. Denke er kann uns interessantes von dort berichten.

Anfahrtsbeschreibung zum Landgasthof Kahrmühle:
Entweder direkt in 92690 Pressath in Richtung Bahnhof fahren, das Bahngleis überqueren und dann die rechte Straße immer weiter fahren bis zum Ortsende und noch ein Stückchen weiter über eine kleine Brücke und dann steht Ihr schon im Hof.
Wer ortskundig ist kann auch von der B 470 Weiden Pressath aus abbiegen.
Von Weiden kommend kurz vor der offiziellen Pressather Abfahrt rechts abbiegen es ist beschildert.
Wenn man von Eschenbach kommt: an Grub vorbeifahren unter der Brücke der
B 299 durchfahren und dann nach einem Stückchen steht links ein Schild Kahrmühle, hier abbiegen.
Die Telefonnummer von Familie Eichermüller bzw. der Kahrmühle ist 09644/91376
www.kahrmuehle.de

coleman-flashcell-screwGerade eben habe ich erfahren, daß es bereits vernünftige Anwendungen für UltraCaps gibt.

Ein nettes Beispiel ist ein kleiner Akkuschrauber, der in 90 Sekunden komplett aufgeladen ist und mit dem man dann ca. 22 Schrauben eindrehen kann. Ok, das ist nicht umwerfend, aber ein Anfang und immerhin ist das Gerät bereits jetzt ausverkauft.

Flashcell Screwdriver
Review bei popularmechanics.com

Das Treffen im April findet am Freitag, den 17. April 2009 im Bräuwirt Weiden direkt neben dem alten Rathaus in der Fußgängerzone statt. Beginn 19 Uhr.

Ideen und Beiträge aller Art sind erwünscht. Bitte kurze vorherige Mitteilung.

Wünsche eine gute Anreise sowie gesunde und frohe Ostern!!

Hubert Schmidt

EEStor UltraCapDer texanische Hersteller EEStor stellt eine Ultracap-Technologie vor und behauptet das dieses System alle derzeitigen elektrochemischen Batterien-Anwendungen vom Auto bis zum Notebook ersetzen wird. Der Hersteller behauptet kühn über sein System, eine Art aus Batterie-Ultracap-Hybrid und welches auf einem Barium-Titanat Pulver basiert, soll dramatisch die beste Li-Ion-Batterie auf dem Markt bezüglich Energiedichte, Preis, Ladezeit und Sicherheit übertreffen. Dazu sollen keine giftigen Materialien und Chemikalien notwendig sein.

Dazu wurde in den USA das Patent eines hochkapazitiven Kondensators angemeldet. Bei gleicher Kapazität soll diese Technik die Halbe Größe von LiIonen Akkus haben. Es ist nahezu keine Selbstentladung vorhanden. Realisiert wird das Ganze durch ein neuartiges Dielektriums welches aus Bariumtitanat-Pulver besteht. Da die Caps extrem spannungsfest sind erreichen sie diese hohen Kapazitäten.

Trotz all diesen kühnen und fast unglaubwürdigen Aussagen, bleibt es doch spannend wie sich diese Technik weiterentwickelt, ob Flop oder Durchbruch.

Mehr dazu auf folgenden Webseiten:

Das EEStor Patent #7,466,536
Hier gibt es ein PDF) des kompletten EEStor Patents, ausgestellt am 16. Dezember 2008. Es enthält Details über das “EESU” (Electrical Energy Storage Unit).

Ein früheres EEStor Patent #7,033,406
Dieses frühere Patent, ausgestellt am 25. April 2006, zeigt den Prozess der Materialauswahl und die Entwicklungen die über die Jahre gemacht wurden.

Wikipedia über “Permittivität” DE EN
Das EEStor Patent beschreibt das Aufbringen von Bariumtitanat als Dielektrikum – unter dem Einfluß von 4000 Volt – um die Permittivität drastisch zu erhöhen und somit die Energiespeichermöglichkeit zu erhöhen.

Bariumtitanat (deutsches Wikipedia)

Barium titanate (englisches Wikipedia – ausführlich)

Das Tesla Roadster Batterie System (eine konventionelle high-performance Li-ion Lösung)
Dieses PDF zeigt Details über das Design des “Tesla Roadster’s lithium-ion (Li-ion) battery pack” auch bekannt als EES bzw. “Energy Storage System”.

Ein interessanter Artikel über alternative Energien, welche auch das EESU beschreibt. Hier gibt es eine Kopie des Artikels als PDF, falls der obige Link irgendwann nicht mehr funktionieren sollte. (Thanks to Steve Gibson for this pdf and the idea for this article while listening to his Podcast “Security Now!”

EEStor: Der nächste Versuch bei heise

EEStor-Energiespeicher mit extrem hoher Energiedichte: Lockheed Martin beißt an

Das Locken der UltraCaps

Artikel bei wattgehtab.com

Das Februartreffen wurde wegen der Teilnahme am Magnet Workshop in Pelheim auf den 1. März verschoben. Das Treffen findet im Hotel Böhm Grafenwöhr statt. Beginn ist 18 Uhr.

Das Treffen am Sonntag den 11. Januar 2009 in der Gaststätte “Scherm Karl” bei Familie Heimhuber war überwiegend vom Energieproblem bestimmt. Was zu erwähnen wäre ist, dass Reinhard Heimhuber, der Pächter, eigens für die OPEG seinen Ruhetag opferte.Endlich konnte Otfried Schweikert wieder dabei sein. Er berichtete auch gleich vom Stand der Dinge also von seinen Fortschritten mit dem Energierad. Zur Zeit er auf der Suche nach 8, besser 16, leichtgängigen Luftzylindern mit den Maßen: 10 cm Durchmesser und ca. 30 cm Hubhöhe. Davon braucht der gute Mann mindestens 8 Stück und dazu mindestens einen, besser zwei, mit 10 cm Durchmesser und 80 cm Hubhöhe, besser alles in doppelter Ausführung zwecks modifizierens also für Veränderungen. Er hat viel Energie und Geld in sein Projekt gesteckt, dass es ihm kaum noch ermöglicht wird zu atmen. Es wäre schön, wenn ihm jemand mit Zylindern weiter helfen könnte. Wer also eine Idee hat, woher er seine Luft-Zylinder bekommt, möge sich bitte bei ihm oder der Vorstandschaft melden. Seine Telefonnummer ist: 09647/287

Peter Murr sorgte für Aufregung, er demonstrierte eine Wärmebildkamera und zeigte auf, wie viel Energie doch mangels Dämmung an Häusern verloren geht. Alle Besucher des Treffens wollen ihre Wohnungen und Häuser in nächster Zeit einer wärmetechnischen Untersuchung aussetzen um damit unmittelbare Infos zur künftigen Energieeinsparung zu bekommen. Norbert Küdde hat uns über den Stand seiner Entwicklungen berichtet. Norbert und seine Mitstreiter sind auf der Suche nach leicht laufenden Generatoren. Am liebsten hätte er gerne einen selbsterregenden Wechselstromgenerator, der wenig Umdrehungen für die Energieerzeugung benötigt und sich selbst erregt.
Mit einer leicht laufenden Lichtmaschine von einem Moped wäre Norbert aber auch schon zufrieden! Kontakt: 0921/44128

Für das nächste Treffen wurde viel diskutiert.
Das nächste Treffen soll im Bräuwirt Weiden stattfinden. Dazu soll in der Zeitung Werbung für neue Mitglieder gemacht werden wie es Hans Schick empfohlen hat.

Um Plätze reservieren zu können und für eine Vorplanung bitte möglichst gleich bescheid geben. Bitte schreibt mir, wer gerne in Weiden dabei sein würde! Ich kann Euch nur schreiben, dass alleine die Informationen von Walter Winkler immer für neue Impulse sorgten. Wer einmal dabei war wird mir sicher beipflichten.

Weiden wäre auch für den Patentanwalt Dr. Lang einfacher zu besuchen. Vielleicht könnte er an dem Abend einige neue Infos und “Tricks” zur Patent- und Gebrauchsmusterschutz- Anmeldung verraten. Ein weiteres Treffen im Februar, oder notfalls für den Monat März ist in Bayreuth geplant. Entweder den vierten “Brainbrunch” im Kraftraum Bayreuth oder die oberfränkischen Mitglieder machen einen besonderen Vorschlag als “Highlight 2009″
Es wurde noch die Sache mit dem Radiästhesie Lehrpfad in Neunburg vorm Wald angesprochen.
Es gibt dazu mehrere Möglichkeiten. Man könnte sich dort treffen und den Radiästhesie Lehrpfad gemeinsam erobern mit Hilfe eines Wünschelrutengängers aus unserer Region oder es könnte ein offizieller Lehrgang besucht werden. Der offizielle Lehrgang kostet pro Person (2 Tage) 175,- Euros. Der Ausrichter der Radiästhesie Kurse würde gegen Bezahlung auch einen Vortragsabend bei uns halten.

Kommt darauf an wie viele Interesse haben.

 

 

 

 

Gleich zwei Termine galt es für Johann Spörrer wahrzunehmen. Am Freitag den 21. November fuhr er trotz Sturm- und Schneewarnung nach Leipzig um an einer Aufzeichnung der Sendung “Einfach Genial” vom Mitteldeutschen Rundfunk teilzunehmen. Die Sendung wird schon am 2. Dezember um 19 Uhr 50 im MDR gezeigt.

Der agile Querdenker aus Pullenreuth bei Neusorg hatte die richtige Idee zum Thema: Große Ideen für kleinwüchsige Menschen.

Mit seinem Schrank, der als besonderes Knoff Hoff eine leicht zu betätigende Mechanik inne hat, nahm er daran teil. In diesem Ideenwettbewerb sollten Lösungen für alltägliche Probleme Kleinwüchsiger gefunden werden. Preise im Gesamtwert von 2250 Euro wurden zur Verfügung gestellt. Vorgestellt und prämiert wurden die Erfindungen beim Happy Day, einem Informationstag für kleinwüchsige Menschen, im Dr. von Haunerschen Kinderspital München am 29. November 2008 in München. Die Exponate werden außerdem auf zwei weiteren Veranstaltungen in Berlin und Hamburg ausgestellt. Die Preisübergabe wurde von verschiedenen Fernsehteams aufgezeichnet und RTL ließ dem Oberpfälzer
wissen, daß der Beitrag am 29. Dezember in der Mittagszeit von ihnen
ausgestrahlt wird.

Johann Spörrer bekam den zweiten Preis in Höhe von 750 Euros sowie eine Urkunde für seine ausgetüftelte Mechanik, die es Kleinwüchsigen und auch Kindern ermöglicht den weiter oben im Schrank liegenden Stauraum leicht nach unten zu bekommen. Der Tüftler konnte neue Kontakte knüpfen unter anderem auch mit einem Angehörigen der Don Bosco Stiftung. Es bleibt ihm zu wünschen, daß seine Erfindung möglichst bald auf den Markt kommt.

Zu bemerken wäre noch, daß ein uns alt bekannter Tüftler aus Berlin den
ersten Preis bekam. Es handelt sich um den Mann mit den Würfelspielen, den wir schon mehrfach auf der Erfindermesse trafen. Sein Name: Dipl. Ing. Le Thanh-Son

Unser Novembertreffen fand am vergangenen Sonntag, den 16. November 2008 im Nebenzimmer des Hotels Böhm in Grafenwöhr statt.

Johann Spörrer konnte berichten, dass er beim Wettbewerb: Ideen für Kleinwüchsige einen Preis gewonnen hat. Er wurde zur Preisverleihung Ende November eingeladen. Näheres erfahren wir nach seinem Besuch dort. Desweiteren bekam er eine Einladung vom MDR (Mitteldeutschen Rundfunk) zur Teilnahme an einer Fernsehsendung, die am Freitag den 21. November 2008 aufgezeichnet wird.

Dietmar Sommer bekam eine Mitteilung vom europäischen Patentamt, wonach sein deutsches Patent, nach ausführlicher Überprüfung demnächst auf bis zu 31 Länder erweitert werden kann. Näheres will er berichten, sobald er die europäische Patenturkunde tatsächlich in Händen hat.

Joachim von Schirp hatte die Unterlagen eines Tüftlers dabei, der einen pfiffigen Kaminofen auf der diesjährigen internationalen Erfindermesse ausgestellt hatte. Dieser Ofen gibt die Heizenergie sehr schnell weiter und kann dadurch auch nicht so leicht überhitzen. Er bedauerte, dass der Erfinder bislang keinen Partner und Hersteller für seine Idee finden konnte. Obwohl, wie er sich ausdrückte: die Herstellung ein Klax wäre. Die Technik beruht auf rein physikalischen Grundlagen und scheint jedem gleich und einfach verständlich.

Es folgte eine längere Diskussion über den Sinn einer Teilnahme auf der Erfindermesse. Trotz Fotografierverbots, wird dort alljährlich geknipst was das Zeug hält. Vorwiegend asiatische Besucher aber auch solche aus Osteuropa holen sich Anregungen und neue Ideen, die dann zum Teil einfach nachgebaut werden ohne an den Erfinder und Urheber auch nur einen Cent abzugeben.

Erfinder erkunden das Atomkraftwerk OHU

Am 25. Oktober war es soweit. Eine Abordnung des Erfindervereins machte sich
auf, das Atomkraftwerk Isar II zu besuchen.
Wenn Engel reisen hätte man schon fast denken können, weil fast den ganzen
Tag die Sonne schien und den Ausflüglern einen schönen Ausflug zum
Doppelkernkraftwerk an der Isar bescherte.
Vor Ort angekommen wurden die Tüftler im Besuchszentrum empfangen.
Der Turbinen- und Generatorraum vom Druckwasserreaktor Isar II mit maximal
1,4 Gigawatt wurde als erstes besichtigt.
Die Luft in dieser Halle war warm und erinnerte mit ihrer Geräuschkulisse an
einen Schiffsmaschinenraum. Alles war sehr geräumig dort. Sehr ordentlich
und alles sehr gepflegt. Die Turbinen waren allerdings schon wesentlich
leiser als es z. B. Kolbenmotoren in anderen Kraftwerken sind. Fast könnte
man den Eindruck einer sanften Energie bekommen, aber an dem riesigen
Generator von Siemens war ein Schild mit der Aufschrift: Achtung, starke
Magnetfelder, Daueraufenthalt am Generator maximal 2 Stunden.

Außer der Besuchergruppe war niemand in der Halle unterwegs, da alles
fernüberwacht wird. Die ca. 1 m dicken Rohre, welche das Kühlwasser zum
riesigen Kühlturm mit 165 m Höhe leiten, kann man mit den Händen anfassen,
da es nur lauwarm wird. Das Wasser wird mit ungefähr 35 Grad Celsius den
Kühltürmen zugeführt und kam mit cirka 20 Grad wieder zurück. Der im
Kühlturm verdunstete Teil des Wassers wird aus der Isar ersetzt und hat
einen PH-Wert ungefähr 8.
Jeder dieser Kernreaktoren verfügt noch zusätzlich über einen schlanken
Schornstein für die Abluft. In diesem Fall 160 Meter hoch. Leider befinden
sich in der Abluft noch radioaktive Edelgase, Tritium, Kohlenstoff 14 und
kleinste Mengen an radioaktivem Staub.
Per Live-Video-Kamera konnten die Besucher einen Blick in den tatsächlichen
Reaktorraum, den Kontollraum und auf eine Anzeige für die Radioaktivität der
Abluft schauen. Die Werte waren zu dieser Zeit mit ca. 1 bis 5 Bequerel pro
Kubikmeter Luft bei den meisten Werten ziemlich niedrig. Nur bei den
radioaktiven Edelgasen war der Wert mit 2 Kilobequerel pro Kubikmeter Luft
schon bedeutend höher, wobei es sich damit um 2000 Zerfälle pro Sekunde
handelt. Seit vielen Jahren beschäftigen sich die Mitglieder des
Erfindervereines mit der Herstellung alternativer Energien. Am aller besten
wären emmisionsfreie Energieerzeugungen, was bei Kernkraftwerken wegen der
gefährlichen Endlagerung nicht möglich ist. Trotzdem alles ganz harmlos
aussieht, weisen die Erfinder auf ein Zitat des Bundesamtes für
Strahlenschutz hin, welches unter www.bfs.de zu lesen steht: SSK-Bericht
über KiKK-Studie: Je näher Kinder unter fünf Jahren an einem Atomkraftwerk
wohnen, desto höher ist ihr Risiko, an Leukämie zu erkranken. Dieses
zentrale Ergebnis der sogenannten KiKK-Studie sieht das Bundesamt für
Strahlenschutz durch einen am 9. Oktober 2008 veröffentlichten Bericht der
Strahlenschutzkommission bestätigt.”